Die Geschichte vom Fuchs, der seinen Verstand verlor

Ein musikalisches Erzähltheaterstück vom Älterwerden und Vergessen, aber auch vom Leben in Gemeinschaft.

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Inhalt:

Eine Übernahme vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg 2012

Fuchs ist der tollste »Hecht« im Wald! Attraktiv, sportlich und gastfreundlich bringt er den jungen Füchslein, sprich dem Publikum, Freuden, Gefahren und Überlebensstrategien der Fuchswelt bei. Immer im Blick: seinen eigenen Vorteil. 
Doch auch der tollste Hecht wird einmal alt und runzlig. Da kann es schon sein, dass einem roten Fuchs graue Haare wachsen, er die Wochentage verwechselt, sich in einem Vogelnest schlafen legt, oder während der Jagd seinen Hunger vergisst. 
Hat der schlaue Fuchs zu Beginn seine Füchslein gelehrt, wie man überleben kann, müssen die Füchslein jetzt ihm helfen, allen Nöten zu entkommen. Und lernen so den Vorteil von Gemeinschaft kennen. Eine humorvolle und berührende Geschichte von Lebenslust, drohender Demenz und der nicht zu übertreffenden Freude, sich zu helfen.

Premiere fand statt am 21. Oktober 2012 im Steinfoyer des Deutschen Schauspielhauses Hamburg mit seinen vielen Gängen und Schlupflöchern.
 Zu Gast war der „Fuchs“ im Hühnerposten (kein Witz! Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen), in den Stadttheatern Wolfenbüttel und Wilhelmshaven.

Das Stück ist auch mobil für Schulen buchbar und kann auch gerne in Verbindung mit der szenischen Lesung „Reineke Fuchs“ von Johann Wolfgang von Goethe gebucht werden.

Für Kinder ab 6 und Erwachsene.
Die Vorstellung dauert 45 Minuten ohne Pause.

Team und Infos:

Mit: Erik Schäffler und Sax
Regie: Franziska Steiof
Theaterfassung von Erik Schäffler und Franziska Steiof
Bühne und Kostüme: Dirk Traufelder
Musik: Markus Voigt

Bühnenanforderung:

Überall spielbar, Mindestspielraum 5 mal 4 m; Grundlicht; Publikum gern im Halbkreis um die Bühne.

Theaterrechte:

Alle Rechte beim Verlag für Kindertheater Hamburg

Fotos:

Sabine Hasheider

Medien:

Rezensionen:

  • Wolfenbütteler Zeitung

    Die Produktion des Jungen Schauspielhauses Hamburg … auf der Studiobühne des Lessingtheaters war ein Stück übers Älterwerden, Vergessen, Kümmern und über Gemeinschaft. Es war auch ein Lehrstück, aber kein Moralstück. Da waren Spaß und Melancholie, Angst und Tränen dicht nebeneinander …

  • Niklas (6 Jahre) im Hamburger Abendblatt

    Dieser alte Fuchs war, als er noch jung war, ein ganz Schlauer.
Jetzt ist er alt geworden, verwechselt Tage und Termine, hört schwer. Gut, dass die jungen Füchse für ihn da sind, ihn pflegen und ihm seine alten Geschichten erzählen. Im Alter ist man nicht mehr gern allein. Allein sein, das ist, wenn überhaupt, nur was für junge Füchse.

  • Hamburger Morgenpost

    Was wird eigentlich aus einem Fuchs, der alt und vergesslich wird? Vom wendigen Springwunder, das sich unversehens überschätzt und verletzt, wandelt er sich zum hilfsbedürftigen Möchtegern-Raubtier. Franziska Steiof inszeniert das humorvolle, aber auch berührende Stück. Markus Voigts Musik sorgt für Stimmung, die Erik Schäffler auf dem Saxophon selbst intoniert. Verstand verloren, Publikum gewonnen!